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Nov 16 2017

10. Demokratietag im Hessischen Landtag am 16.11.2017

In diesem Jahr fand zum 10. Mal der Hessische Demokratietag statt. Dem Jubilar entsprechend wurde die Veranstaltung im Hessischen Landtag in Wiesbaden abgehalten. Aus ganz Hessen reisten interessierte Kinder und Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, Stellvertreter verschiedenster Partizipationseinrichtungen sowie Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern.
Unter dem Motto „Demokratie braucht mehr als 140 Zeichen“ konnten die Gäste sich aus zehn verschiedenen Workshops einen auswählen, um dort mit Gleichgesinnten zu diskutieren und sich auszutauschen. Es gab u. a. Workshops zu den Themen Meinungsmacher im Internet und der Umgang damit und den Klassikern, wie Kinderrechte und das Demokratieverständnis stärken.
Die Veranstaltung startete mit dem musikalischen Auftritt des Jungenchors „Männer WG“ des Dilthey Gymnasium Wiesbaden. Die jungen Männer sangen eine kleine Auswahl an heiteren Volksliedern und brachten das Publikum mit Gesang und Tanz zum Lachen.
Danach begrüßten der Landtagspräsidenten Norbert Kartmann, der hessische Kultusminister Dr. Alexander Lorz, sowie Helmolt Rademacher von der deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik und Dr. Bernt Gebauer, Projektleiter der Initiative Gewaltprävention und Demokratielernen die Gäste und wünschten allen eine guten Tag des Austausches.
In den Workshops wurde bis zur Mittagspause um 13 Uhr gearbeitet.
Bei bereitgestellten Snacks in Form von leckeren gewickelten Weizentortillas konnten die Gäste sich in kleineren Gruppen zusammenfinden oder über den Markt der Möglichkeiten schlendern und sich bei den Ständen informieren.

Nach der Mittagspause begaben sich die Teilnehmer mit einem orangefarbenen Band in den Empfangsraum zur Podiumsdiskussion, wo sich die Vertreter der Jugendorganisationen der im Landtag vertretenden Parteien den durchaus sehr kritischen Fragen der Kinder und Jugendlichen stellten. Diejenigen mit einem grünen Band blieben draußen im Foyer zum „Speed-Dating“ mit zehn Politikern von fünf Parteien und konnten hier Ihre Fragen loswerden. Nach einer Stunde fand ein Wechsel der Gruppen statt.

Zum Schluss ein Rückblick und ein musikalischer Ausklang.