Austausch mit Politikerinnen und Politikern

Das Marburger Kinder- und Jugendparlament sucht stets das Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt-, Landes- und Bundespolitik.

Am 9. Juni 2011 in Stuttgart beim 14. Kinder- und Jugendhilfetag vertrat das KiJuPa beispielsweise der damalige Vorstandsvorsitzende, Lennart Armbrust. Dort wurde u.a. mit dem damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff über Beteiligungsformen in der der Demokratie diskutiert. Einige Eindrücke sind auf der Seite des Bundespräsidenten zu finden.

Jedes Jahr verfügt das KiJuPa über ein Rederecht in der Stadtverordnetenversammlung, um auf wichtige Umstände und Entwicklungen rund um das KiJuPa hinzuweisen.

Im Juli 2014 fand der 1. Hessischer Kinder- und Jugendkongress in Marburg statt, welcher vom KJP und KiJuPa organisiert und durchgeführt wurde. In der Abschlussveranstaltung des Kongresses bot sich die Möglichkeit mit Politikerinnen und Politikern des Landes ins Gespräch zu kommen und konkrete Forderungen und Wünsche von Kindern und Jugendlichen zu formulieren. Neben Angelika Löber von der SPD, Vizepräsident des Landrates Wolfgang Greilich von der FDP, Marijana Schott von Die Linke, Daniel May von Bündnis 90/Die Grünen und Lisa Gnadl von der SPD war auch Finanzminister Dr. Thomas Schäfer von der CDU anwesend.

Auch auf Bundesebene war und ist das KiJuPa aktiv und in Diskussionen involviert. So trafen sich das KiJuPa und das KJP im Oktober 2015 mit den SPD-Bundestagsabgeordneten Susann Rüthrich und Sören Bartol. Bei dem Treffen wurden die Beteiligungsprojekte vorgestellt und ein reger Austausch betrieben, um auch in anderen Regionen Deutschlands ein ähnlich erfolgreiches Beteiligungsprojekt für Kinder und Jugendlichen aufzubauen.

Besonders häufig bietet sich die Möglichkeit zum aktiven Austausch mit Politikerinnen und Politikern während den großen KiJuPa-Fahrten. So wurde beispielsweise im April 2016 auf der Berlin-Fahrt der Bundestag und das Bundeskanzleramt besichtigt und mit dem Bundestagsabgeordneten Sören Bartol diskutiert. Zwischen Tür und Angel kann es auch mal passieren, dass man dem Chef des Bundeskanzleramtes über den Weg läuft und ins Gespräch kommt.