Armut­s­al­pha­bet (anläss­lich des Welt­kin­der­tags) (19.09.2010)

Anläss­lich des Welt­kin­der­tags am 19.09.2010 veran­stal­tete das KiJuPa im Rahmen von „In die Stadt ohne mein Auto“ die Aktion Armut­s­al­pha­bet in Zusam­men­ar­beit mit dem Kinder­schutz­bund Marburg. Bei der Aktion ging es darum, Begriffe, die einem zum Thema Kinder­ar­mut einfie­len, auf Zettel zu schrei­ben und diese dann auf einen Umzugs­kar­ton mit dem jewei­li­gen Anfangs­buch­sta­ben zu kleben. Die Begriffe sind zum Teil Asso­zia­tio­nen oder Dinge, die Menschen in Armut fehlen, bei uns aber zum selbst­ver­ständ­li­chen Leben dazu gehö­ren. Hier die Ergeb­nisse:

A

Abend­essen, Auto, Ausbil­dung, Aufklä­rung, Arbeit: Wenn Kinder arbei­ten müssen ist das für alle schlecht, warme Anzieh­sa­chen, Ärzte, Ausgren­zung,

 

B

Bildung, Bücher, Bett, Basket­ball, Bildung ist unser kost­bars­tes Gut ->es gehört allen Kindern, Ball, Bäume, Bildung: Alle Menschen brau­chen Bildung, Armut=Benachteiligung, Barbie

 

C

CDs, Compu­ter, Clowns, CO2-Arm

 

D

Decken, Duplo(Spielsache), Dach über dem Kopf, Drei­rad

 

E

nicht genug zu Essen, die Erde, Eis, Eigen­heim, Eltern, Essen, gutes Essen, Essen & Trin­ken

 

F

Freunde, Fern­se­her, Flöten, Fahr­rad, Foto­ap­pa­rat für Erin­ne­rung, Frei­zeit, Frei­heit, Flöte spie­len, Frie­den, fröh­lich sein, Fami­lie, Farben, Früh­stück

 

G

Gitarre, Geld, gesun­des Essen, Green­peace, Gesprächspartner/innen, Gerech­tig­keit

 

H

Häuser, Hunger: viele Kinder müssen hungern, Hilfs­ak­tio­nen für arme Kinder, Haus­tiere, Horn lernen, Haus, Hasen

 

I

Inte­gra­tion, Ins Schwimm­bad kostet Geld, Indien, Infra­struk­tur, iPod

 

J

Jugend­club, Jojo, „Ja“ zur Verän­de­rung, Judo

 

K

Kette, kultu­relle Teil­habe, KiJuPa, Klamot­ten, Krank­heit, Kind­heit, Kino, Kinder­ar­beit, Klavier, Krieg nimmt Kindern die Eltern, Kran­ken­häu­ser für arme Kinder, Kleidung,Krankheiten, ins Kino gehen, Kinder­gar­ten, Wenn man keine Klei­dung hat,

 

L

Loko­mo­tive, Lego, Liebe und Lachen, Lachen, Leiden, Licht, Lutscher, Lehr­mit­tel

 

M

Musik, Mama, Medi­ka­mente auch für arme Kinder, Müsli, Meer, medi­zi­e­ni­sche Versor­gung

 

N

Nahrung, Nach­hilfe, Nahr­haf­tes Essen auch für arme Kinder

 

O

Opium­han­del als einzige Über­le­bens­mög­lich­keit, Ordnung, Obdach­lo­sig­keit, Orga­ni­sa­ti­ons­knapp­heit aus Geld­man­gel

 

P

Pflan­zen, Pulli, Play­mo­bil­haus, Puppe (2), Pferde, PSP, Puzzle, Papa, PS 3, Pommes, Pres­se­frei­heit

 

Q

(Lebens)qualität, Quali­ta­tiv hoch­wer­tige Lebens­mit­tel, Quark­speise

 

R

Reli­gi­ons­frei­heit, Rechte, Rutsche, Radio, Ranzen, Rhön­rad, Regen, Respekt, Roller

 

S

Spiel­zeug (8), Schule (5), Recht auf Spie­len (gegen Kinder­ar­beit), Sport, Schuhe (2), Saube­res Wasser, Schlag­zeug, Skate­board, Schlaf­platz, Stifte, Schwes­ter, Schwim­men gehen, Sonne, Stars, Spiel­kon­so­len, Schwimm­bad, Stigma

 

T

Saube­res Trink­was­ser, Tanzen, Turnen, Trin­ken, Tiere zum Leben, Teddy­bär

 

U

Urlaub, Unter­richt, Urlaub, eine gesunde Umwelt

 

V

Verpfle­gung, Verfol­gung, Verwandte, Vögel, mit einem vollen Bauch lacht es sich besser, Villa, Verschmut­zung

 

W

große Wohnung (2), Wärme (2), Wave­board, Wasser (2), Weiter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten, Weih­nach­ten, Wii (2), Waffen für Kinder zerstö­ren Leben

 

X

X‑Box 360, Xyla­de­cor, Diskri­mi­nie­rung mit Armuts­folge nur wegen 2 x‑Chromosomen, Xylo­phon

 

Y

Yatim (irakisch „Waisen­kin­der“), y‑Achse (feste Koor­di­na­ten = Heimat), Yoga

 

Z

Zukunft, Zirkus­be­such, Zähne putzen, Zugang zu Bildung, Zuhause