Aufruf zu KiJuPa-Wahl

KiJuPa-Wahl 2019 Foto Stadt Marburg, i. A Heiko Krause

Wahl zum 12. Kinder- und Jugend­par­la­ment der Univer­si­täts­stadt Marburg

In der Zeit vom 04. bis zum 15. März 2019 wird an den Marbur­ger Schu­len das 12. Kinder- und Jugend­par­la­ment der Univer­si­täts­stadt Marburg gewählt.

Zur Wahl aufge­ru­fen sind nach aktu­el­len Anga­ben 6.633 Mädchen und Jungen zwischen 6 und einschließ­lich 17 Jahren, die ihren ersten Wohn­sitz in der Univer­si­täts­stadt Marburg haben. Auch dieje­ni­gen, die in einem Inter­nat oder einer Wohn­gruppe in Marburg wohnen, sind wahl­be­rech­tigt.

94 Sitze stehen zur Wahl

Die Anzahl der Sitze werden anhand der Schüler*innenzahlen der einzel­nen Schu­len ermit­telt. Pro ange­fan­gene 200 Schüler*innen gibt es jeweils einen Sitz für eine Dele­gierte oder einen Dele­gier­ten und einen Sitz für eine oder einen Stellvertreter*in. Für Schu­len ab 800 Schüler*innen sind die Sitze im KiJuPa auf jeweils vier Dele­gierte und Stellvertreter*innen begrenzt, um keine Schule über­re­prä­sen­ta­tiv zu bevor­tei­len. Dem 12. KiJuPa stehen demnach 94 Sitze zur Verfü­gung.

Rekord­zahl von 342 Kandi­die­ren­den

Insge­samt haben sich 342 Marbur­ger Schüler*innen aus 24 Schu­len zur Wahl aufstel­len lassen. Damit ist die Zahl der Kandi­die­ren­den im Vergleich zu den Vorjah­ren deut­lich gestie­gen: 2017 – 250, 2015 – 223, 2013 – 294 Kandi­die­rende.

Der Anstieg der Kandi­die­ren­den lässt sich unter ande­rem mit der verstärk­ten Werbung des KiJuPa an den Schu­len erklä­ren. Im Januar und Februar fanden an neun Schu­len Schul­in­fo­tou­ren statt, bei denen Mitglie­der und Teamer*innen über das KiJuPa und die Wahl in Gesprä­chen in den Klas­sen und an Info­stän­den infor­mier­ten.

Die meis­ten Kandi­die­ren­den stellt mit Abstand die Erich-Käst­ner-Schule. Dort haben sich auf zwei Sitze 50 Schüler*innen für die Wahl zum KiJuPa aufstel­len lassen. Das entspricht 19,23% der Schüler*innenschaft.

An fast allen teil­neh­men­den Schu­len haben sich ausrei­chend Kandi­die­rende gefun­den. Ledig­lich beim Verbund Grund­schu­len-West (ein Kandie­ren­der auf zwei Sitze) und der Richts­berg-Gesamt­schule mit (5 Kandi­die­rende auf sechs Sitze) haben sich in diesem Jahr weni­ger Kandi­die­rende gefun­den als Sitze zur Verfü­gung stehen.

34 der Kandi­die­ren­den sind „Wiederholungstäter*innen“ und saßen bereits im 10. oder 11. KiJuPa. Das entspricht bezo­gen auf die Zahl der Gesamt­kan­di­die­ren­den 9,94%.

Große Betei­li­gung und Unter­stüt­zung an den Schu­len

Es ist sehr erfreu­lich, dass nahezu alle zur Wahl aufge­ru­fe­nen Marbur­ger Schu­len an der Wahl zum KiJuPa teil­neh­men und Wahl­vor­be­rei­tung eine große Unter­stüt­zung durch die Schu­len erfah­ren hat.

Folgende 24 Marbur­ger Schu­len nehmen teil:

  • Astrid-Lind­gren-Schule – Brüder-Grimm-Schule

  • Carl-Strehl-Schule – Daniel-Ceder­berg-Schule

  • Elisa­beth­schule – Emil-von-Behring-Schule

  • Erich-Käst­ner-Schule – Freie Schule

  • Freie Waldorf­schule – Gerhart-Haupt­mann-Schule

  • Geschwis­ter-Scholl-Schule – Grund­schule Marbach

  • Grund­schule Michel­bach – Gymna­sium Phil­ip­pinum

  • Martin-Luther-Schule – Mosa­ik­schule

  • Otto-Ubbe­lohde-Schule – Richts­berg-Gesamt­schule

  • Schule am Schwan­hof – Sophie-von-Brabant-Schule

  • Stein­mühle Gymna­sium – Tausend­füß­ler Schule

  • Verbund Grund­schu­len West – Wald­schule Wehrda

Die Montessori-Schule nimmt in diesem Jahr nicht an der Wahl teil, da sich keine Kandi­die­ren­den gefun­den haben.

Der Verbund Grund­schu­len-West nimmt gene­rell teil, aller­dings ohne Wahl, da sich nur ein Kandi­dat gefun­den hat.

Fast gleich viele Mädchen und Jungen kandi­die­ren

Bei den Kandi­die­ren­den handelt es sich um 167 Mädchen (48,97%) und 175 Jungen (51,17%). Damit sind es im Vergleich zu den letz­ten Jahren etwas mehr Jungen, die sich für das KiJuPa inter­es­sie­ren.

Im Jahr 2017 waren es 127 Mädchen (50,80%) und 123 Jungen (49,20%).

Im Jahr 2015 waren es 126 Mädchen (56,50%) und 97 Jungen (43,49%).

Im Jahr 2013 waren es 155 Mädchen (52,72%) und 139 Jungen (47,28%).

Die Alters­struk­tur der Kandi­die­ren­den bleibt konstant jung

Wie in den vergan­ge­nen Jahren liegt der Alters­schwer­punkt bei den 8- bis 12-Jähri­gen. Sie stel­len zusam­men 74% der Kandi­die­ren­den also fast drei Vier­tel.

Die Alters­struk­tur sieht insge­samt wie folgt aus:

6–7 Jahre: 51 Schü­le­rin­nen und Schü­ler = 14,96%

8–9 Jahre: 126 Schü­le­rin­nen und Schü­ler = 36, 95%

10–12 Jahre: 127 Schü­le­rin­nen und Schü­ler = 37,43%

13–15 Jahre: 27 Schü­le­rin­nen und Schü­ler = 7,92%

16+ Jahre: 10 Schü­le­rin­nen und Schü­ler = 2,93%

Höhe­punkte des 11. Kinder- und Jugend­par­la­ments

Wie in jeder Legis­la­tur­pe­ri­ode gehö­ren die KiJuPa-Sitzun­gen, die Vorstands­sit­zun­gen und KiJuPa-Treffs zum Kern­ge­schäft des KiJuPa. Behan­delt wurden verstärkt die Themen: Schule, Verkehr, Satzung & Geschäfts­ord­nung, Kinder- und Jugend­rechte, Radio, Film und Gesunde Ernäh­rung.

Darüber hinaus war das 11. KiJuPa sehr viel­sei­tig aktiv und unter­wegs, wie die folgende Auswahl verdeut­licht:

  • Jubi­läum 20 Jahre KiJuPa – Spen­den­lauf für mehr Chan­cen­gleich­heit

  • Bürger­be­tei­li­gungs­pro­zess – 3. Platz beim Hessi­schen Parti­zi­pa­ti­ons­preis

  • Erstel­lung eines KiJuPa-Films – Teil­nahme Demo­kra­tie­kon­vent in Frank­furt

  • Schul­ran­zen­ak­tion – Teil­nahme Kinder­rechte-Kongress Müns­ter

  • Fahrt nach Brüs­sel – Waffel­stand auf der Spiel­zeug­börse

  • Besuch des Hessi­schen Land­tag – Marbur­ger Jugend­be­richt

  • Betei­li­gung an der HUSKJ (Hessi­schen Union zur Stär­kung der Kinder- und Jugend­rechte)

Für weitere Rück­fra­gen zur KiJuPa-Wahl steht Frie­de­rike Könitz, Team­lei­tung im Jugend­bil­dungs­werk der Univer­si­täts­stadt Marburg unter Tel. 201‑1453 oder friederike.koenitz@marburg-stadt.de zur Verfü­gung.

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Foto-/Film-/Tonaufnahmen während der Veranstaltung(en)

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