Proto­koll der KiJuPa-Sitzung vom 14.06.2012

Der Vorsit­zende Lenn­art Armbrust eröff­net die Sitzung um 16.40 Uhr

 

Es werden Chris­tian Acker­mann und Ute Schneid­windt der Stadt­ver­wal­tung Marburg, Björn Klei­ner von der Jugend­för­de­rung und Josef Bardel­mann vom Akti­ons­fond Kinder­ar­mut werden begrüßt.

 

Entschul­digt sind der Bundes­tags­ab­ge­ord­nete Sören Bartol und die Land­tags­ab­ge­ord­nete Angela Dorn sowie Fach­be­reichs­lei­ter Chris­tian Mein­ecke.

 

Top 1: Das KiJuPa infor­miert sich

Chris­tian Acker­mann und Ute Schnei­de­windt stel­len die Part­ner­städte Marburgs vor.

Zuvor nennt Chris­tian Acker­mann dies­be­züg­lich einige wich­tige Termine.

 

  • Dieses Jahr feiern Marburg und Nort­hamp­ton 20-jähri­ges Jubi­läum der Part­ner­schaft.
  • Im August kommt eine Fußball­mann­schaft (ca. 25 Perso­nen im Alter von 13 bis 15 Jahren) aus Hermannstadt/Sibiu nach Marburg

- Programm­vor­schläge von Seiten des KiJuPa’s werden gerne entge­gen­ge­nom­men

  • 2013 feiern Marburg und Eisen­ach 20-jähri­ges Jubi­läum

- Auch hier werden Programm­vor­schläge gerne entge­gen­ge­nom­men

  • Im August findet ein Fußball­tur­nier statt, bei dem Demo­kra­tie und die EU thema­ti­siert werden sollen

- Auch hier werden Programm­vor­schläge gerne entge­gen­ge­nom­men

  • Seit Anfang Mai trifft sich ein runder Tisch, der sich mit der Zusam­men­ar­beit der Part­ner­städte beschäf­tigt und immer offen für Vorschläge ist
  • Die tune­si­sche Part­ner­stadt Sfax hat auch ein Kinder- und Jugend­par­la­ment und ist sehr an einem Austausch mit dem Marbur­ger KiJuPa inter­es­siert

 

Ute Schnei­de­wind stellt die Part­ner­städte vor. Marburg hat insge­samt 6 Part­ner­städte:

 

  • Portier (Frank­reich): ist vom Stadt­bild Marburg sehr ähnlich (alte Häuser, schmale Gassen, viele Studie­rende) und hat 80–90 000 Einwoh­ner
  • Mari­bor (Slowe­nien): Mari­bor ist der slowe­ni­sche Name von Marburg
  • Sfax (Tune­sien): wie Chris­tian Acker­mann schon erwähnte hat Sfax auch ein KiJuPa, das gerne mit uns Kontakt aufneh­men möchte
  • Eisen­ach (Deutsch­land): beson­ders, da es sich hier­bei um eine deutsch-deut­sche Part­ner­schaft handelt, die noch vor dem Mauer­fall gegrün­det wurde
  • Nort­hamp­ton (England): befin­det sich etwa 100km von London entfernt
  • Hermannstadt/Sibiu (Rumä­nien): Stadt, in der die Minder­heit der Sieben­bür­gen lebt, hat einen deut­schen Bürger­meis­ter, verhält­nis­mä­ßig gut situ­iert (die Stadt kann sich bspw. Sanie­rungs­ar­bei­ten leis­ten)

 

Nach der Vorstel­lung der Part­ner­städte frag Lenn­art, ob es Inter­esse gibt mit dem KiJuPa von Sfax Kontakt aufzu­neh­men. David äußert sich dahin­ge­hen posi­tiv, da er es wich­tig findet einen Beitrag zur Demo­kra­tie­be­stär­kung zu leis­ten. Fiona erklärt sich bereit Kontakt nach Portier aufzu­neh­men, Svenja nach Nort­hamp­ton.

 

Nach­trag aus der letz­ten Sitzung: Josef Bardel­mann:

Josef Bardel­mann vom Akti­ons­fond Kinder­ar­mut präsen­tiert uns die Ausstel­lung: „Kinder­ar­mut-Kinder­sor­gen“

 

Die Ausstel­lung besteht auf 12 Tafeln. Auf 6 dieser Tafeln werden Antwor­ten von Kindern, die in Marburg und im Land­kreis in Armut leben, präsen­tiert. Diese Kinder wurden gefragt „Was habt ihr nicht?“

 

Die Ausstel­lung kann ausge­lie­hen werden, zum Beispiel von Schu­len. Für Grund­schu­len kann sogar noch ein einstün­di­ges Programm dazu gebucht werden.

 

Top 2: Vorstel­lung des Marbur­ger Kinder- und Jugend­stadt­pla­nes und –stadt­füh­rers:

Björn Klei­ner von der Jugend­för­de­rung stellt den Marbur­ger Kinder- und Jugend­stadt­plan und –stadt­füh­rer vor. Entstan­den ist das Ganze als das lokale Bünd­nis für Fami­lie einen Fami­li­en­at­las heraus­ge­ge­ben hat. Darauf­hin wurde beschlos­sen auch etwas für Kinder zu machen.

 

Stadt­plan: Orte und Stel­len, die für Kinder und Jugend­li­che rele­vant sind, sind markiert

 

Stadt­füh­rer: thema­tisch werden Orte, Insti­tu­tio­nen, Veran­stal­tun­gen etc. vorge­stellt. Mit wich­ti­gen Daten, Tele­fon­num­mern, Email­adres­sen, Ansprech­part­nern oder Inter­net­sei­ten sind diese detail­liert aufge­führt. Der Stadt­füh­rer erstreckt sich inhalt­lich von Einrich­tun­gen (Haus der Jugend, Kinder- und Jugend­haus Cappel…), Feri­en­an­ge­bo­ten (was gibt’s? wer macht‘s?) über kultu­relle Einrich­tun­gen (wie das Kfz, das Thea­ter,…), Musik/Tanzveranstaltungen und noch vieles mehr

 

Der Stadt­plan und der Stadt­füh­rer können kosten­pflich­tig im Haus der Jugend oder an weite­ren Verkaufs­stel­len wie zum Beispiel zum Info­point am Pilgrimstein (neben dem Ober­stadt­auf­zug) erwor­ben werden.

 

Top 3: Berichte:

Dialog Museum: Am 5.5. war das KiJuPa in Frank­furt im Dialog Museum. Dort kann man erle­ben wie es sich anfühlt blind zu sein. Zusam­men mit einem Guide durch­läuft man mit einem Blin­den­stock verschie­dene thema­ti­sche Räume. Wir sind zum Beispiel Boot gefah­ren, in einem Park gelau­fen oder muss­ten eine Straße über­que­ren.

 

Poli­ti­Cut Festi­val: Am 2.6. fand wieder das Poli­ti­Cut Festi­val statt. Mit dem Wetter hatten wir für das Kinder­pro­gramm am Nach­mit­tag viel Glück, leider floppte dies, da nur 3 Leute kamen. Dafür konn­ten am Abend mehr Besu­cher fest­ge­stellt werden als letz­tes Jahr. Die Bands waren alle­samt sehr gut und es herrschte eine ausge­las­sene Stim­mung.

 

Kinder­gip­fel in Nürn­berg: Lenn­art, der vor zwei Jahren noch Teil­neh­mer beim Kinder­gip­fel war, half dieses Jahr als Teamer mit und betreute den Work­shop, der sich mit Flücht­lings­kin­dern beschäf­tigte. Sehr inter­es­sant und span­nend war es die persön­li­chen Erzäh­lun­gen von Kindern und Jugend­li­chen zu hören, die selbst eine Flucht durch­ge­macht haben.

 

Neues aus den AG’s: An sich gibt es nicht viel Neues, da in den letz­ten Wochen primär das Poli­ti­Cut in den AG-Sitzun­gen geplant wurde. Jedoch haben wir die Rück­mel­dung bekom­men, das 90% der gepflanz­ten Bäume ange­gan­gen sind. Das ist ein sehr gutes Ergeb­nis. Norma­ler­weise sind es nur 75%.

 

Top 4: Anträge und Abstim­mun­gen

Es gibt keine neuen Anträge:

 

Sit to move: Jona Hart­mann und Lukas Lotz gehen in die Jury.

 

Top 5: Verschie­de­nes und Termine:

Das Sit to move Event findet am Donners­tag, 21.6. statt. Für die Sitz­kette prämiert die Jury krea­tive Ideen. Für alle, die spon­tan kommen oder keine Sitz­ge­le­gen­hei­ten haben gibt es vor Ort Papp­ho­cker, die noch krea­tiv gestal­tet werden können.

 

Final Cut: Das Marbur­ger Kinder- und Jugend­film­fes­ti­val Final Cut sucht wieder Jury­mit­glie­der!!!!

 

AG-Treff: am Di, 22.6. von 16–18 Uhr

 

Fahrt zum Land­tag: am Donners­tag, 28.6. – es sind noch Plätze frei

 

Top 6: offene Frage­runde:

5 Lehr­amt­stu­die­rende der Uni Marburg fragen nach Frei­wil­li­gen für ein Inter­view zum Thema KiJuPa-Arbeit und Demo­kra­tie (wird nach der Sitzung geklärt)

 

Gäste für die nächste Sitzung werden sein: Die Jugend­feu­er­wehr und ein Vertre­ter aus der Stadt, mit dem die Ampel­schal­tun­gen bespro­chen werden können.

 

 

Lenn­art schließt die Sitzung um 17.50 Uhr.

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