Antwor­ten auf häufig gestellte Fragen

Hier beant­wor­ten wir Dir einige der wich­tigs­ten Fragen rund um das KiJuPa.

Kurz erklärt

KiJuPa Marburg steht für Kinder- und Jugend­par­la­ment der Univer­si­täts­stadt Marburg. Das KiJuPa besteht aktu­ell aus ca. 100 Kindern und Jugend­li­chen im Alter von 6 bis zum Ende der Schul­zeit.

Ziel­set­zung

Bei einem Kinder- und Jugend­par­la­ment handelt es sich um ein Betei­li­gungs­pro­jekt für Kinder und Jugend­li­che. Das bedeu­tet: Kinder und Jugend­li­che sollen mitre­den, mitbe­stim­men, mitge­stal­ten und selbst entschei­den können, wenn es um Dinge geht, die sie betref­fen. Ziel ist es, die aktu­el­len Themen sowie Bedar­fen und Bedürf­nis­sen von Kindern und Jugend­li­chen gerecht zu werden und Selbst­wirk­sam­keit erfahr­bar zu machen.

Grund­hal­tung

Das KiJuPa ist über­par­tei­lich. Das bedeu­tet: Es gibt keine Parteien und Frak­tio­nen und auch die poli­ti­schen Haltun­gen Einzel­ner spie­len keine Rolle. Das KiJuPa ist offen, arbei­tet inklu­siv und setzt sich für die Belange, Wünsche und Sorgen aller Kinder und Jugend­li­chen in Marburg ein.

KiJuPa-Wahl­rhyth­mus

Das KiJuPa wird alle zwei Jahre an (fast) allen Marbur­ger Schu­len gewählt. Ausge­nom­men sind die beruf­li­chen Schu­len und Schu­len, an denen sich nicht ausrei­chend Kandi­die­ren­den finden.

Sitz­ver­tei­lung im KiJuPa

Den Marbur­ger Schu­len stehen je nach Schüler*innenzahl unter­schied­lich viele Sitze zu. Pro ange­fan­gene 200 Schüler*innen stehen den Schu­len ein Platz für eine*n Delegierte*n und eine*n Vertreter*in zu. Aller­dings gibt es nie mehr als 8 Sitze pro Schule.

Akti­ves und passi­ves Wahl­recht

Das aktive und passive Wahl­recht, also das Recht zu wählen und zu kandi­die­ren, haben alle Marbur­ger Kinder und Jugend­li­che, die mindes­tens 6 Jahre alt sind und das 17. Lebens­jahr noch nicht voll­endet haben. Darüber hinaus gilt, dass Schüler*innen, die älter sind, aber noch eine Regel­schule besu­chen, eben­falls das aktive und passive Wahl­recht haben. Kinder und Jugend­li­che, die im Marbur­ger Stadt­ge­biet leben, aber keine Marbur­ger Schule besu­chen, können sich über die “Externe Liste” zur Wahl stel­len und auch wählen.

KiJuPa-Vorstand
Das KiJuPa hat einen Vorstand, der sich wie folgt zusam­men­setzt:
  • Vorsitzende*r
  • 2 stell­ver­tre­tende Vorsit­zende
  • Schriftführer*in
  • Stell­ver­tre­tende Schriftführer*in
  • 5 Beisitzer*innen

Der Vorstand trifft sich in der Regel 7–12 Mal im Jahr, berei­tet die KiJuPa-Sitzun­gen, Projekte, Aktio­nen und Fahr­ten gemein­sam mit dem KiJuPa-Team vor.

KiJuPa-Sitzun­gen

Das KiJuPa trifft sich ca. 7 Mal im Jahr zu großen KiJuPa-Sitzun­gen, die in der Regel im Stadt­ver­ord­ne­ten­sit­zungs­aal statt­fin­den und öffent­lich sind. Hier gibt es Infor­ma­tio­nen und Berichte, werden Anträge disku­tiert und abge­stimmt und Termine und Aktio­nen geplant.

KiJuPa-Treffs

Die eigent­li­che inhalt­li­che Arbeit findet in den KiJuPa-Treffs im Haus der Jugend statt. Je nach Thema wird entschie­den, was bei den Treffs passiert. Mal wird disku­tiert, mal gebas­telt, mal gibt es eine Orts­be­ge­hung, mal einen Ausflug…

KiJuPa-Themen

Die inhalt­li­chen Themen setzen KiJuPaler*innen selbst. Dies geschieht einmal am Anfang der jewei­li­gen Amts­zeit bei der Kenn­lern-Fahrt. Dort werden die großen Themen­schwer­punkte für die nächs­ten 2 Jahre gesetzt. Weiter­hin werden immer wieder aktu­elle Themen aufge­grif­fen. Dauer­the­men sind: Schule, Öffent­li­cher Nahver­kehr, Verkehr, Klima- und Umwelt­schutz usw.

Du hast zwei Möglich­kei­ten, um im KiJuPa mitzu­ma­chen:

KiJuPa-Wahl

Du kandi­dierst und lässt Dich ins KiJuPa über Deine Schule oder die Externe Liste ins KiJuPa wählen.

KiJuPa-Freud*in

Du enga­gierst Dich als KiJuPa-Freund*in. Das bedeu­tet, Du kannst alles mitma­chen, aber darfst nicht (immer) mitab­stim­men. Wenn Du dazu Fragen hast oder Du gerne KiJuPa-Freund*in werden möch­test, melde Dich per Post, Tele­fon oder E‑Mail im KiJuPa-Büro.

Das KiJuPa darf ganz schön viel!

KiJuPa-Rechte

Das KiJuPa besitzt drei wich­tige Rechte: Rede­recht, Antrags­recht und ein eige­nes Budget. Mehr über die Rechte erfährst Du hier.

Inhalt­li­che Ausrich­tung

Darüber hinaus darf das KiJuPa eigene Themen und Inhalte setzen und über das eigene Programm entschei­den.

Gremi­en­ar­beit

Das KiJuPa wird auch häufig ange­fragt und entsen­det Vertreter*innen, die als Expert*innen für Kinder und Jugend­li­che in Gremien sitzen. Hier einige Beispiele: Verwal­tungs­aus­schuss des Jugend­bil­dungs­werks, Marbur­ger Schul­kom­mis­sion, Jury des Hessi­schen Parti­zi­pa­ti­ons­prei­ses etc. Dort vertre­ten die KiJuPaler*innen die Sicht­wei­sen von Kindern und Jugend­li­chen und geben ihnen eine Stimme.

KiJuPa-Satzung und ‑Geschäfts­ord­nung

Die wich­tigs­ten recht­li­chen Grund­la­gen für das KiJuPa sind die KiJuPa-Satzung und die ‑Geschäfts­ord­nung. Die Satzung wurde dem KiJuPa von der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung gege­ben. Sie regelt Grund­sätz­li­ches wie zum Beispiel die Aufga­ben, die Wahl und die Rechte. Die Geschäfts­ord­nung gibt sich das KiJuPa selbst. Sie regelt die Arbeits­ab­läufe wie zum Beispiel die Sitzun­gen und die Vorstands­ar­beit.

Weitere recht­li­che Grund­la­gen

Das Recht auf Parti­zi­pa­tion von Kindern und Jugend­li­chen ist in verschie­de­nen Geset­zen fest­ge­hal­ten. In der UN-Kinder­rechts­kon­ven­tion, zu der sich alle Länder der Welt beken­nen können, gibt es einen Abschnitt zum Recht auf Parti­zi­pa­tion und Teil­habe. Deutsch­land hat die UN-Kinder­rechts­kon­ven­tion unter­zeich­net. Zusätz­lich zur UN-Kinder­rechts­kon­ven­tion gibt es Gesetze in den einzel­nen Ländern. In Deutsch­land gibt es das Grund­ge­setz, dass für alle Menschen in Deutsch­land gilt und das Kinder- und Jugend­hil­fe­ge­setz. In diesen beiden Geset­zen ist das Recht auf Parti­zi­pa­tion von Kindern und Jugend­li­chen eben­falls fest­ge­hal­ten. Außer­dem gibt es die Hessi­sche Gemein­de­ord­nung, die noch­mal Gesetze für unser Bundes­land beinhal­tet. Darin wird empfoh­len junge Menschen an Entschei­dungs­pro­zes­sen zu betei­li­gen, es ist jedoch bisher keine Pflicht. Viel­leicht ändert sich das jedoch, wenn 2017 die Hessi­sche Verfas­sung erneu­ert wird. Die einzel­nen Gesetze mit ihren jewei­li­gen Ausschnit­ten zur Parti­zi­pa­tion werden im folgen­den genannt und erklärt:

UN-Kinder­rechts­kon­ven­tion

Seit dem 20.11.1989 ist die UN-Kinder­rechts­kon­ven­tion von allen Mitglieds­län­dern der Verein­ten Natio­nen (UN), außer den USA, rati­fi­ziert worden (rati­fi­zie­ren: wenn ein Parla­ment oder eine Insti­tu­tion einen völker­recht­li­chen Vertrag in Kraft setzt). Mit der Unter­zeich­nung der UN-Konven­tion verpflich­te­ten sich die Mitglieds­staa­ten nicht nur dazu, die Inter­es­sen und Rechte der Kinder und Jugend­li­chen in die inner­staat­li­che Poli­tik aufzu­neh­men, sondern es soll­ten diese Rechte auch innen­po­li­tisch ange­passt und veran­kert werden. In der Bundes­re­pu­blik wurde die UN-Konven­tion 1992 umge­setzt und trat somit in Kraft. Die Rechte des Kindes werden von UNICEF wie folgt unter­schie­den:

 

1. ‘survi­val rights’ sichern Kindern durch den Anspruch auf ausrei­chende Ernäh­rung, medi­zi­ni­sche Versor­gung und einen Wohn­sitz das Recht auf Über­le­ben zu.

 

2. ‘devo­lo­p­ment rights’ dienen dem Zweck, dass die Entwick­lung eines Kindes seinem spezi­fi­schen Entwick­lungstand entspre­chend durch Erzie­hung und Schul­bil­dung begüns­tigt wird.

 

3. ‘protec­tion rights’ bewah­ren das Kind vor Ausbeu­tung und Miss­brauch.

 

4. ‘parti­ci­pa­tion rights’ stel­len das Recht des Kindes auf Mitspra­che und freie Meinungs­äu­ße­rung sicher.

 

Das Recht eines Kindes auf Parti­zi­pa­tion und Teil­habe spie­gelt sich vor allem in Arti­kel 12, Absatz 1 der UN-Kinder­rechts­kon­ven­tion wider. Darin „sichern die Vertrags­staa­ten dem Kind, das fähig ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind berüh­ren­den Ange­le­gen­hei­ten frei zu äußern, und berück­sich­ti­gen die Meinung des Kindes ange­mes­sen und entspre­chend seinem Alter und seiner Reife“. Die Bundes­re­pu­blik Deutsch­land hat sich darüber hinaus dazu verpflich­tet, alle fünf Jahre über die Umset­zung der durch die Konven­tion einher­ge­hen­den Aufga­ben zu berich­ten. Denn schließ­lich haben laut der UN Kinder und Jugend­li­che ausdrück­lich eigene Rechte, zu deren Siche­rung und Umset­zung sich jeder Mitglieds­staat vertrag­lich verpflich­tet hat. Strit­tig bleibt jedoch in diesem Kontext, dass Kinder­rechte nicht einklag­bar sind, wenn sie nicht einge­hal­ten werden, obwohl sie auf völker­recht­li­cher Basis beru­hen.

Grund­ge­setz der Bundes­re­pu­blik Deutsch­land

Da alle Menschen in Deutsch­land (das betrifft eben­falls Kinder und Jugend­li­che) vor dem Gesetz­ge­ber gleich sind, gelten auch die im Grund­ge­setz veran­ker­ten Grund­rechte ausnahms­los für die gesamte Bevöl­ke­rung. Jedoch werden Kinder und Jugend­li­che inner­halb der Grund­rechte nicht ausdrück­lich erwähnt. Im Zusam­men­hang mit (poli­ti­scher) Parti­zi­pa­tion junger Menschen ist vor allem Arti­kel 17 des Grund­ge­set­zes von zentra­ler Bedeu­tung, was die Teil­habe Kinder und Jugend­li­cher am poli­ti­schen Gesche­hen anbe­trifft. Denn darin heißt es, dass „jeder­mann das Recht habe, sich einzeln oder in Gemein­schaft mit ande­ren schrift­lich mit Bitten oder Beschwer­den an die zustän­di­gen Stel­len und an die Volks­ver­tre­tung zu wenden“. Als proble­ma­tisch erscheint auch hier, dass es dem Grund­ge­setz an einer recht­li­chen Diffe­ren­zie­rung der Gesamt­be­völ­ke­rung mangelt. Denn in Bezug auf Kinder und Jugend­li­che lässt sich keine ausdrück­li­che Erwäh­nung hinsicht­lich recht­li­cher Gleich­be­rech­ti­gung zwischen Erwach­se­nen und Minder­jäh­ri­gen finden. Es wird ledig­lich in Arti­kel 6 ange­führt, dass im Umgang mit jungen Menschen seitens der Fami­lie beson­de­rer Schutz zu gewähr­leis­ten ist. Darüber hinaus wird noch erklärt, was im Umgang mit Kindern und Jugend­li­chen erlaubt ist und was nicht gesche­hen darf.

Kinder- und Jugend­hil­fe­ge­setz (KJHG)

Seit 1991 schafft das Kinder- und Jugend­hil­fe­ge­setz (KJHG) die gesetz­li­chen Rahmen­be­din­gun­gen für die Kinder- und Jugend­hilfe in Deutsch­land. Es bezieht eben­falls die Eltern ein und bietet Hilfe und Schutz in allen Berei­chen, die Eltern mit ihren Kindern betref­fen könn­ten. Parti­zi­pa­tion von Kindern und Jugend­li­chen ist ein wesent­li­ches Stand­bein des KJHG und ist deswe­gen auch in verschie­de­nen Para­gra­phen fest­ge­schrie­ben. Das spie­gelt bereits Para­graph 1 wieder, worin es heißt, dass „jeder junge Mensch […] ein Recht auf Förde­rung seiner Entwick­lung und auf Erzie­hung zu einer eigen­ver­ant­wort­li­chen und gemein­schafts­fä­hi­gen Persön­lich­keit“ hat, deren Einhal­tung sowohl bei Eltern als auch bei der Jugend­hilfe liegt. Jugend­hilfe soll außer­dem „dazu beitra­gen, posi­tive Lebens­be­din­gun­gen für junge Menschen und ihre Fami­lien sowie eine kinder- und fami­li­en­freund­li­che Umwelt zu erhal­ten oder zu schaf­fen“. Somit wird der Jugend­hilfe bereits in Para­graph 1 des KJHG eine gesetz­lich fest­ge­schrie­bene Erlaub­nis auf Einfluss­nahme in sämt­li­chen gesell­schaft­lich-poli­ti­schen Entschei­dun­gen, die die Inter­es­sen von Kindern und Jugend­li­chen betref­fen, erteilt. Kinder und Jugend­li­che sind somit ihrem Entwick­lungs­stand entspre­chend an der öffent­li­chen Jugend­hilfe zu betei­li­gen, wie aus Para­graph 8 hervor­geht. Sie haben das Recht, sich in allen Ange­le­gen­hei­ten der Erzie­hung und Entwick­lung an das Jugend­amt zu wenden.

Hessi­sche Gemein­de­ord­nung (HGO)

Allen Bundes­län­dern in Deutsch­land wird offen gelas­sen, ob sie Para­graph 8 des Kinder- und Jugend­hil­fe­ge­set­zes in ihren Gemein­de­ord­nun­gen ergän­zen möchte. In Hessen wurde im Zuge der Neufas­sung der Hessi­schen Gemein­de­ord­nung (HGO) vom 8. Juli 1998 Parti­zi­pa­tion junger Menschen mit den kommu­nal­po­li­ti­schen Planungs- und Entschei­dungs­pro­zes­sen verknüpft. So wird z.B. in Para­graph 4c der HGO empfoh­len, dass „die Gemeinde bei Planun­gen und Vorha­ben, die die Inter­es­sen von Kindern und Jugend­li­chen berüh­ren, diese in ange­mes­se­ner Weise betei­li­gen soll“. Jedoch  handelt es sich dabei ledig­lich um eine Empfeh­lung und nicht um eine Vorschrift, was zur Folge hat, dass der Betei­li­gung von Kindern und Jugend­li­chen nicht zwin­gend Folge zu leis­ten ist. Die Wahl der Betei­li­gungs­for­men ist letzt­end­lich den Kommu­nen selbst über­las­sen. Eine ergän­zende Neue­rung erfährt aller­dings Para­graph 8c der HGO, was die Parti­zi­pa­tion von Kindern und Jugend­li­chen anbe­trifft. Denn seit dem 8. Juli 1998 „kann Kindern und Jugend­li­chen in ihrer Funk­tion als Vertre­te­rin oder Vertre­ter von Kinder- und Jugend­in­itia­ti­ven in den Orga­nen der Gemeinde und ihren Ausschüs­sen sowie den Orts­bei­rä­ten Anhörungs‑, Vorschlags- und Rede­mög­lich­kei­ten einge­räumt werden“.

Jugend­bil­dungs­werk

Das KiJuPa ist inner­halb der Stadt­ver­wal­tung der Univer­si­täts­stadt Marburg beim Fach­dienst 56 – Jugend­för­de­rung an das Jugend­bil­dungs­werk ange­dockt.

Pädago­gi­sche Beglei­tung

Eine Jugend­bil­dungs­re­fe­ren­tin sowie mehrere Studie­rende bilden das KiJuPa-Team. Sie beglei­ten die KiJuPaler*innen pädago­gisch und unter­stüt­zen sie bei der Konzep­tion, Planung, Orga­ni­sa­tion und Durch­füh­rung aller Aktio­nen, Projekte, Ausflüge und Fahr­ten sowie bei der parla­men­ta­ri­schen Arbeit.

Lokal – in Marburg und Umge­bung

Als erstes sind hier natür­lich die Kolleg*innen vom Kreis­ju­gend­par­la­ment Marburg-Bieden­kopf zu nennen, mit denen das KiJuPa inten­sive Kontakte pflegt und viele Projekte wie beispiels­weise den Hessi­schen KiJuKon (Kinder- und Jugend-Kongress) plant und umsetzt.
Darüber hinaus pflegt das KiJuPa seit Jahren über Koope­ra­tio­nen und Projekte Kontakte zu verschie­de­nen Marbur­ger Akteu­ren. Beispiel­haft sind an dieser Stelle der Marbur­ger Kinder­schutz­bund, das Cine­plex Marburg, die Stadt­bü­che­rei, Radio Uner­hört Marburg, das Marbur­ger Lese­fest und der Welt­la­den Marburg zu nennen

Regio­nal – in Hessen

Mit zahl­rei­chen weite­ren hessi­schen Kinder- und Jugend­be­tei­li­gungs­pro­jek­ten steht das KiJuPa in Kontakt oder nimmt gele­gent­lich an gemein­sa­men Aktio­nen teil, wie zum Beispiel am gemein­sa­men Land­tag­be­such mit dem Jugend­fo­rum Wetz­lar oder dem KJP Offen­bach. Darüber hinaus ist das KiJuPa auch im Netz­werk der HUSKJ (Hessi­sche Union zur Stär­kung der Kinder- und Jugend­rechte) aktiv. Auf Hessen­ebene enga­giert sich das KiJuPa häufig beim Hessi­schen Demo­kra­tietag, dem Hessi­schen Parti­zi­pa­ti­ons­preis oder Veran­stal­tun­gen wie dem Hop – Jugend­kon­gress.

Über­re­gio­nal – in Deutsch­land

Immer wieder nimmt das KiJuPa an Veran­stal­tun­gen auf Bundes­ebene teil, wie beispiels­weise an den Vernet­zungs­tref­fen des Deut­schen Kinder­hilfs­wer­kes, um sich dort mit ande­ren Akteur*innen der Kinder- und Jugend­be­tei­li­gung auszu­tau­schen. Eine KiJu­Pa­le­rin sitzt beispiels­weise auch im Jugend­bei­rat des Projekts “Starke Kinder- und Jugend­par­la­mente” des Deut­schen Kinder­hilfs­werks

Inter­na­tio­nal – in der Welt

Das KiJuPa pflegt auch Kontakte zu ande­ren Betei­li­gungs­pro­jek­ten im Ausland. Vor allem die Verbin­dun­gen zu Marburgs Part­ner­stadt Poitiers in Frank­reich werden regel­mä­ßig aufge­frischt. Darüber hinaus entste­hen über Projekte span­nende Möglich­kei­ten des Austau­sches wie beispiels­weise über das bilin­guale Radio­pro­jekt mit Kindern und Jugend­li­chen in Kolum­bien oder mit dem Kinder- und Jugend­par­la­ment in Luxem­burg.

Das KiJuPa Marburg
Ein Kurz­film

Wenn Du kurz und auf den Punkt gebracht wissen willst, was das KiJuPa ist, wie es arbei­tet und wie ddjfas mit den Anträ­gen funk­tio­niert, schau Dir diesen Film an. Der Film wurde von den KiJuPaler*innen selbst gemacht. Von der Idee über das Dreh­buch bis zum ferti­gen Film – alles haben die KiJuPaler*innen selbst entwi­ckelt und umge­setzt.

Unsere Rechte

Das KiJuPa besitzt drei wich­tige Rechte: Rede­recht, Antrags­recht und ein eige­nes Budget. Mehr über diese Rechte erfährst Du hier.

Antrags­recht

Das KiJuPa besitzt ein Antrag­recht. Das ist etwas ganz Beson­de­res und ein sehr wirk­sa­mes Betei­li­gungs­mit­tel, denn die zustän­di­gen poli­ti­schen Entscheidungsträger*innen müssen sich mit dem jewei­li­gen Anlie­gen des KiJuPa inten­siv ausein­an­der­set­zen und die entspre­chen­den Sach­ver­halte genau prüfen. Die Anträge des KiJuPa werden dabei wie die der Frak­tio­nen in der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung behan­delt. Die Anträge werden in den zustän­di­gen Ausschüs­sen und der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung bera­ten, disku­tiert und abge­stimmt. Das KiJuPa bekommt über jeden Schritt entspre­chende Infor­ma­tio­nen und am Ende das Ergeb­nis mitge­teilt. Wenn Du sehen möch­test, wie das mit den Anträ­gen im KiJuPa genau funk­tio­niert, dann schau Dir den Kurz­film über das KiJuPa an.

Rede­recht

Das KiJuPa besitzt ein Rede­recht. Auch dieses Recht ist nicht selbst­ver­ständ­lich und ermög­licht es dem KiJuPa seine Sicht­wei­sen bzw. die von Kindern und Jugend­li­chen den poli­ti­schen Entscheidungsträger*innen mitzu­tei­len. In der Regel macht das KiJuPa einmal im Jahr vom Rede­recht Gebrauch und entsen­det eine Dele­ga­tion in die Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung. Die Dele­ga­tion berich­tet über die Arbeit und die aktu­el­len Themen und Inhalte des KiJuPa. Auch Wünsche, Lob und Kritik werden geäu­ßert.

Eige­nes Budget

Marburg Marburg Marburg

Das KiJuPa besitzt ein eige­nes Budget. Neben den anfal­len­den Verwal­tungs­kos­ten des KiJuPa steht dem KiJuPa ein eige­ner Etat zu Verfü­gung, über den das KiJuPa selbst entschei­den darf. Dieses Recht ermög­licht es dem KiJuPa eige­nen Themen und Inhalte selbst zu setz­ten und selbst­stän­dig umzu­set­zen oder andere Projekte zu unter­stüt­zen. Dem KiJuPa stehen als eige­nes Budget aktu­ell pro Jahr 6000€ zur Verfü­gung.

Satzung und Geschäfts­ord­nung

Die wich­tigs­ten recht­li­chen Grund­la­gen für das KiJuPa sind die KiJuPa-Satzung und die ‑Geschäfts­ord­nung. Die Satzung wurde dem KiJuPa von der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung gege­ben. Sie regelt Grund­sätz­li­ches wie zum Beispiel die Aufga­ben, die Wahl und die Rechte. Die Geschäfts­ord­nung gibt sich das KiJuPa selbst. Sie regelt die Arbeits­ab­läufe wie zum Beispiel die Sitzun­gen und die Vorstands­ar­beit.

Geschichte des KiJuPa

Hier entsteht ein Zeit­strahl der Geschichte des KiJuPa Marburg.

Vorstand des 12. KiJuPa

Der Vorstand besteht aus zehn Dele­gier­ten, die in der 1. konsti­tu­ie­ren­den Sitzung (also der 1. Sitzung nach der Wahl) von den Dele­gier­ten gewählt werden. Er trifft sich in der Regel sieben bis zwölf Mal im Jahr, um die KiJuPa-Sitzun­gen, Projekte, Aktio­nen und Fahr­ten gemein­sam mit dem KiJuPa-Team vorzu­be­rei­ten. Der aktu­elle Vorstand besteht aus: 

Elias Hescher
1. Vorsit­zen­der
Johanna Wahl
1. Stell­ver­trende Vorsit­zende
Magda­lena Hescher
2. Stell­ver­trende Vorsit­zende
Char­lotte Lenz
Schrift­füh­re­rin
Qays El-Hamdan
Stell­ver­tren­der Schrift­füh­rer
Marie Kaiser
Beisit­ze­rin
Lasse Wenzel
Beisit­zer
Kilian Behrens
Beisit­zer
Eren Ali Pektas
Beisit­zer
Julian Kate­bini
Beisit­zer

Mitglie­der des 12. KiJuPa

Diese Kinder und Jugend­li­chen wurden bei der KiJuPa-Wahl im März 2019 an den ange­ge­ben Schu­len von ihren Mitschüler*innen gewählt. Da die Anzahl der Mandate von der Anzahl der Schüler*innen der jewei­li­gen Schu­len abhän­gen, erge­ben sich für jede Schule unter­schied­lich viele Plätze. Die KiJuPaler*innen sind für zwei Jahre Mitglied im KiJuPa – auch wenn sie einen Klas­sen- oder Schul­wech­sel haben.

(Stand: März 2019)

SchuleDelegierte*rKlasseStellvertreter*inKlasse
Astrid-Lind­gren-Schule Tara MüllerKlasse 3/4Dana Al-FursaniKlasse 3/4
Astrid-Lind­gren-Schule Anton Parschu­kowKlasse 4/1Ibra­him al SarrajKlasse 1/2n
Brüder-Grimm-SchuleKira KöhlerKlasse 3bOmid RahmaniKlasse 4b
Carl-Strehl-SchuleLina-Sophie KönigKlasse 10bGuiliano VecchioneKlasse 8b
Daniel-Ceder­berg-SchuleVincenzo Baro­nelliJason Seiboth
Elisa­beth­schuleMarlene ScheldKlasse Q1M2Anouk EhlgenKlasse 8b
Elisa­beth­schuleKilian BehrensKlasse 9eLuca Boss­ham­merKlasse 6b
Elisa­beth­schuleCaro­lin LotzKlasse Q1Helen MalmaneshKlasse 8c
Elisa­beth­schuleLasse WenzelKlasse 5cDiego BohnKlasse 8c
Emil-von-Behring-SchuleAlina ZörbKlasse 5cFadia Almo­nirKlasse 5c
Emil-von-Behring-SchuleLorenzo Ales­sandriniKlasse 3Kai Julian BaxmannKlasse 5b
Emil-von-Behring-SchuleSonya SenkoKlasse 3Ben WilhelmKlasse 4
Erich-Käst­ner-SchulePaul Samuel FischerKlasse 4bJacob VargasKlasse 2d
Erich-Käst­ner-SchuleCarla AignerKlasse 4dVivien Haus­mannKlasse 2d
Freie SchuleBipa­sha AvidanLuca Maya Seidel
Freie Waldorf­schuleJanouk Mali KirstKlasse 6Ben Sonnen­ber­gerKlasse 7
Freie Waldorf­schuleRubén Feld­pauschKlasse 8Samuel Finkel­meyerKlasse 5
Freie Waldorf­schuleSarah Winzen­burgKlasse 5Jamuna Sophie Offer­mannsKlasse 6
Gerhart-Haupt­mann-SchuleMattis Schles­sel­mannKlasse 4Anna-Melina Maty­szaKlasse 1
Geschwis­ter-Scholl-SchuleHamid Moham­madKlasse 4bLotte Schrö­derKlasse 2
Grund­schule MarbachConstan­tin von HarlingKlasse 3aHaylie Schlö­merKlasse 2a
Grund­schule Michel­bachSven Rehäu­serKlasse 4bLilli MünchKlasse 3a
Gymna­sium Phil­ip­pinumElias HescherKlasse 11cMax Jöllen­beckKlasse 5b
Gymna­sium Phil­ip­pinumMagda­lena HescherKlasse 9bLina MalléeKlasse 5d
Gymna­sium Phil­ip­pinumLeon Kovat­chevKlasse 7bJona­than HundtKlasse 5a
Gymna­sium Phil­ip­pinumMarie KaiserKlasse 8cKaro­lin Esch­richKlasse 5b
Martin-Luther-SchuleJulian Kate­biniKlasse 10aAnri UrbanKlasse 9b
Martin-Luther-SchuleJohanna WahlKlasse 10aSophie JaskyKlasse 5e
Martin-Luther-SchuleQays El-HamdanKlasse 7bMyxin GemrilKlasse 7d
Martin-Luther-SchuleChar­lotte LenzKlasse 7dLydia Saal­bachKlasse 5a
Mosa­ik­schuleLorenz Ruch­holtzKlasse BOJeremy NauKlasse M2
Otto-Ubbe­lohde-SchuleKonrad SprangKlasse 3aLuk PerleKlasse 6b
Otto-Ubbe­lohde-SchuleEmily LohausKlasse 5aMarieke Ritz­rowKlasse 5b
Richts­berg-Gesamt­schuleSama BashirKlasse 6cLana Allra­schiKlasse 5d
Richts­berg-Gesamt­schuleBijan AkbariKlasse 6aBjörn OrtweinKlasse 5d
Richts­berg-Gesamt­schuleMelissa SchwarzKlasse 5d
Schule am Schwan­hofSafeer-Ur RehmanKlasse BO2Palermo HauerKlasse BO3
Sophie-von-Brabant-SchuleMedina Alha­nevaKlasse M8aSamia Elis­sa­oriKlasse M6a
Sophie-von-Brabant-SchuleLevi Ber BettexKlasse 3bJohann Gott­waldKlasse 2a
Sophie-von-Brabant-SchuleMatilda Plet­ten­bergKlasse 4Miklas Frede­rik KöhlerKlasse 3a
Stein­mühle Gymna­siumEren Ali PektasKlasse 8Bruno Schnei­derKlasse 7
Stein­mühle Gymna­siumNela HaeberleKlasse 7Finja HerwigKlasse 5
Stein­mühle Gymna­siumLukas SchöpeKlasse 5Arvid MayerKlasse 7
Stein­mühle Gymna­siumMathilda WeberKlasse 5Celia GiebingKlasse 5
Tausen­füß­ler-SchulePaulina Engel­brechtKlasse 4bLars HaeberleKlasse 4b
Verbund Grund­schu­len-WestLeopold SchmölzKlasse 1–4
Wald­schule WehrdaLasse Schweit­zerKlasse 3aGreta JunglaßKlasse 2b
Montessori-SchuleLeider haben sich für die Wahl
keine Kandi­da­ten gefun­den!