Am 23. März 1943 wurden 68 Sint*ezze aus Marburg und Umgebung in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Viele dieser Menschen wurden dort Opfer des nationalsozialistischen Massenmordes. Heute erinnert eine Gedenktafel vor dem ehemaligen Landratsamt an ihre Geschichte.


Am Samstag, 21.03.2026, erinnerten Vertreter*innen von Politik, der Stadt, des Hessischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma sowie Angehörige und Bürger*innen an die Verbrechen des Nationalsozialismus an den Sint*ezze und Rom*nia. Nach Reden von Oberbürgermeister Thomas Spieß und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Hessischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, Rinaldo Strauß, las Antonin stellvertretend für das KiJuPa die Namen der rassistisch verfolgten und ermordeten Personen vor. Nur zwei dieser Menschen überlebten die Zeit in Auschwitz und kehrten von dort zurück. Abschließend wurde sich im Foyer des Rathauses mit den anderen Teilnehmer*innenausgetauscht.