Jung, laut, poli­tisch inter­es­siert – die Jugend­Po­li­tik­Tage 2021

Vom 06. bis zum 09. Mai 2021 fanden die Jugend­Po­li­tik­Tage zum drit­ten Mal statt – aller­dings pande­mie­be­dingt online. Dies bot die Möglich­keit, dass nicht nur über 500 junge Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren an den Jugend­Po­li­tik­Ta­gen teil­neh­men konn­ten, sondern jede*r die Podi­ums­dis­kus­sio­nen per Live­stream verfol­gen konnte. Dabei konn­ten die Teil­neh­men­den Fragen per Chat oder Video­schalte an die Diskussionsteilnehmer*innen stel­len. Neben den Podi­ums­dis­kus­sio­nen gab es AG-Phasen, die Preis­ver­lei­hung des Kunst­wett­be­werbs „Stim­mungs­bild: Jugend_Politik“, eine Open­Space Bühne, bei der die Teil­neh­men­den ihre Ideen und Projekte vorstel­len konn­ten, sowie viele Pausen, in denen sich die Teil­neh­men­den vernet­zen konnten.

Nach einer Einfüh­rung in die Platt­form der Jugend­Po­li­tik­Tage 2021 fand am 06. Mai eine Eröff­nung mit der Parla­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tä­rin Caren Marks statt. Sie sprach über jugend­ge­rechte Poli­tik und beant­wor­tete die Fragen der Teilnehmenden.

Im Anschluss lern­ten sich die Teil­neh­men­den in einem World Café via Zoom besser kennen und tausch­ten sich zu Themen wie Umwelt­po­li­tik, Demo­gra­phie und Digi­ta­li­sie­rung aus.

Danach fand das erste Themen­fo­rum statt. Dr. Tobias Mietha­ner vom Bundes­mi­nis­te­rium für Verkehr und digi­tale Infra­struk­tur, Dr. Julia Borg­gräfe vom Bundes­mi­nis­te­rium für Arbeit und Sozia­les, Dr. Stefan Luther vom Bundes­mi­nis­te­rium für Bildung und Forschung, Thomas Jarzom­bek vom Bundes­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft und Ener­gie, Prof. Chris­tian Kastrop vom Bundes­mi­nis­te­rium der Justiz und Verbrau­cher­schutz und Oberst Kai Heß vom Bundes­mi­nis­te­rium der Vertei­di­gung disku­tier­ten über wich­tige Themen der Digi­tal­po­li­tik wie Digi­ta­les Lernen und Arbei­ten oder künst­li­che Intelligenz.

Am Abend fand die Poli­tik­bar mit Mitglie­dern der Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen von CDU, SPD, FDP, Bünd­nis 90/Die Grünen und Die Linke statt. Dabei disku­tier­ten sie darüber, wie junge Menschen poli­tisch Einfluss nehmen können.

Der zweite Tag begann mit einem Warm-up. Danach disku­tier­ten die Teil­neh­men­den per Chat und Video­schalte mit Bundes­kanz­le­rin Angela Merkel und Fran­ziska Giffey, Bundes­mi­nis­te­rin für Fami­lie, Senio­ren, Frauen und Jugend, unter ande­rem über Jugend­be­tei­li­gung und die Auswir­kun­gen der Corona-Pandemie.

Im Anschluss fand die AG-Phase statt. Insge­samt konn­ten sich die Teil­neh­men­den in 25 AGs zu verschie­dens­ten Themen, beispiels­weise Kinder- und Jugend­ar­mut, sozial gerechte Klima­stra­te­gie oder Mobi­li­tät mit Zukunft, einwäh­len. In den AGs wurden Forde­run­gen erar­bei­tet, die Teil der Jugend­stra­te­gie der Bundes­re­gie­rung werden sollen.

Als Nächs­tes fand das zweite Themen­fo­rum mit Juliane Seifert vom Bundes­mi­nis­te­rium für Fami­lie, Senio­ren, Frauen und Jugend, Dr. Markus Kerber vom Bundes­mi­nis­te­rium des Innern, für Bau und Heimat, Jan Holze, Vorstand der Deut­sche Stif­tung für Ehren­amt und Enga­ge­ment, Dr. Stine Marg, Demo­kra­tie­for­sche­rin in der Kommis­sion des 16. Kinder- und Jugend­be­richts der Bundes­re­gie­rung und Meral El, Geschäfts­füh­re­rin von Neue deut­sche Orga­ni­sa­tio­nen, statt. Sie disku­tier­ten mit den Fragen der Teil­neh­men­den über Demo­kra­tie und demo­kra­ti­sches Engagement.

Am Abend fand die Preis­ver­lei­hung des Kunst­wett­be­werbs „Stim­mungs­bild: Jugend_Politik“, bei dem junge Menschen ihre Kunst­werke einrei­chen konn­ten, statt. Insge­samt wurden 14 Kunst­werke in 3 Kate­go­rien ausgezeichnet.

Der dritte Tag begann eben­falls mit einem Warm-up. Im Anschluss fand das dritte Themen­fo­rum statt. Bundes­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn, Sarah Ryglew­ski vom Bundes­fi­nanz­mi­nis­te­rium, Matthias Schrö­der vom Deut­schen Bundes­ju­gend­ring und Fran­ziska Aurich, Jugend- und Ausbil­dungs­ver­tre­tung am Unikli­ni­kum Ulm von ver.di, disku­tier­ten über den Genera­tio­nen­kon­flikt und die Corona-Pandemie.

Nach der folgen­den AG-Phase fand dann das letzte Themen­fo­rum zum Thema „Klima­schutz“. Diet­mar Horn vom Bundes­um­welt­mi­nis­te­rium, Dr. Eva Ursula Müller vom Bundes­mi­nis­te­rium für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft, Johan­nes Wieczo­rek vom Bundes­mi­nis­te­rium für Verkehr und digi­tale Infra­struk­tur, Dr. Jürgen Zatt­ler vom Bundes­mi­nis­te­rium für wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit und Entwick­lung und Oda Kepp­ler vom Bundes­mi­nis­te­rium für Bildung und Forschung disku­tier­ten mit den Fragen der Teil­neh­men­den unter ande­rem über Kohle­aus­stieg und Konsumverhalten.

Am Abend fanden neben dem Open Space, bei dem die Teil­neh­men­den ihre Projekte und Ideen präsen­tie­ren konn­ten, auch Work­shops zu „Gender Educa­tion“ und EU-Unter­stüt­zung für poli­ti­sche Projekte statt.

Der letzte Tag begann eben­falls mit einem Warm-up.

In der folgen­den AG-Phase stell­ten die AGs ihre Ergeb­nis­pla­kate und ‑videos fertig, die dann der Arbeits­gruppe für die Jugend­stra­te­gie des Bundes­re­gie­rung über­ge­ben wurden.

Die Jugend­Po­li­tik­Tage 2021 ende­ten mit einer Podi­ums­dis­kus­sion zum Thema „Jugend­po­li­tik“ mit Inga Dreyer, Jugend­bro­schüre zum 16. Kinder- und Jugend­be­richt, Maxi­mi­lian Gens, Vorstand Jugend­presse Deutsch­land, Zbynek Wiese­ner, Jugend­bud­get-Jury und Linus Bade, Jugend­re­dak­tion jugendstrategie.de.

Insge­samt waren die Teil­neh­men­den sehr zufrie­den mit den Jugend­Po­li­tik­Ta­gen. Sie konn­ten viele inter­es­san­ten Impulse mitneh­men, an der Jugend­stra­te­gie der Bundes­re­gie­rung mitar­bei­ten und sich vernetzen.

Impressum

Universitätsstadt Marburg
Markt 1
35037 Marburg
www.marburg.de

Vertretungsberechtigter:
Der Magistrat der Universitätsstadt Marburg
Dr. Thomas Spies, Oberbürgermeister
Markt 1
35037 Marburg
Telefon: 06421 201-0, Telefax: 06421 201-1591
E-Mail: stadtverwaltung@marburg-stadt.de

Die Universitätsstadt Marburg ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie wird vertreten durch den Magistrat der Stadt.

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 112 590 609
Aufsichtsbehörde: Regierungspräsidium Gießen

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:
Der Magistrat der Universitätsstadt Marburg Fachdienst Jugendförderung – Jugendbildungswerk
Frankfurter Straße 21
35037 Marburg
Telefon: 06421 201-1453
E-Mail: kijupa@marburg-stadt.de

Datenschutzerklärung

Information nach Art. 13 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Mit Ihrer verbindlichen Anmeldung willigen Sie in die Verarbeitungder Sie/Ihr Kind betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke der Durchführung der Veranstaltung(en)* ein.

*Kurse, Programme, Fahrten, Freizeiten, Ferienbetreuungen, Seminare, Projekte, KiJuPa-Veranstaltungen usw. (nachfolgend Veranstaltungen genannt).

Die Organisatoren von Veranstaltungen nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Die bei Anmeldung für eine Veranstaltung abgefragten Daten werden zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen und zur Vertragserfüllung verwendet.

1. Verantwortliche Stelle

Der Magistrat der Universitätsstadt Marburg
Fachdienst Jugendförderung
Frankfurter Straße 21
35037 Marburg
E-Mail: jufoe@marburg-stadt.de
(nachfolgend „wir“ genannt).

2. Behördlicher Datenschutzbeauftragte(r)

Datenschutzbeauftragte der Universitätsstadt Marburg
Am Grün 18
35037 Marburg
Tel. 06421 201-1092
E-Mail: datenschutzbeauftragte@marburg-stadt.de

3. Aufsichtsbehörde

Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Gustav-Stresemann-Ring 1
65189 Wiesbaden
Tel. 0611 1408-0
Fax: 0611 1408-900

4. Zweck der Datenerhebung und Rechtsgrundlage

Wir erheben, verarbeiten und speichern Ihre Daten auf Basis Ihrer Einwilligung durch Ihre verbindliche Anmeldung und/oder die Ihres Kindes zur Veranstaltung.

Im Rahmen der Anmeldung für eine Veranstaltung müssen einige Basisdaten angegeben werden. Dazu gehören: Vor- und Nachname der Teilnehmenden, Postanschrift, Geburtsdatum, Namen der Erziehungsberechtigten, E-Mail-Adresse, Telefon.

Zudem können oftmals je nach Veranstaltungsart weitere Angaben erforderlich sein (z. B. Allergien, Beeinträchtigungen, Schwimmabzeichen). Für Ermäßigungsanträge benötigen wir die entsprechenden Nachweise.

Foto-/Film-/Tonaufnahmen während der Veranstaltung(en)

Bei unseren Veranstaltungen werden u. a. Fotoaufnahmen angefertigt, die in verschiedenen on- und offline Medien veröffentlicht werden. Diese Aufnahmen sind mit der bildlichen Darstellung von anwesenden Personen verbunden, wobei die Personenauswahl zufällig erfolgt. Eine Darstellung der Bilder kann auf unserer Homepage und in Printmedien erfolgen. Die Bilder werden von uns sorgfältig geprüft. Wir verwenden keine unvorteilhaften Bilder.

Sie haben jederzeit die Möglichkeit, den Aufnahmen Ihrer Person oder den Ihres Kindes zu widersprechen.

5. Dauer der Speicherung

Wir verarbeiten Ihre Daten nur so lange, wie es zur Planung und abschließenden Durchführung der Veranstaltung oder aufgrund geltender Rechtsvorschriften wie z. B. der Aufbewahrungspflicht von Rechnungsunterlagen erforderlich ist.

6. Übertragung der Daten an Dritte

Im Rahmen der Vertragserfüllung kann es erforderlich sein, dass Ihre bzw. die Daten Ihres Kindes an einen externen Veranstalter oder Projektpartner übermittelt werden müssen. Dieser wird die personenbezogenen Daten nur im Rahmen der Veranstaltung und insbesondere zur Teilnahmeverwaltung verarbeiten.

Ansonsten erfolgt eine Übertragung von Daten lediglich an die Stadtkasse Marburg zur Abwicklung der Teilnahmegebühren.

7. Rechte der Betroffenen

Nach den Vorschriften der DSGVO stehen Ihnen verschiedene Rechte zu:

  • Recht auf Auskunft über die gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO)
  • Recht auf Berichtigung oder Löschung der gespeicherten Daten (Art. 16, 17 DSGVO)
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
  • Recht auf Widerspruch (Art. 21 DSGVO)
  • Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO)

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.